IMPLANTOLOGIE

Implantate
Die Implantologie ist eine Fachrichtung der Zahnmedizin die sich mit dem Ersatz des verlorenen natürlichen Zahnes durch ein Zahnimplantat (künstliche Zahnwurzel) im Knochen des Ober- oder Unterkiefers beschäftigt. Die Implantate sind aus Titan, eine biokompatiblen, also gut verträglichem Material und verursachen keine Abstoßungsreaktion des Körpers.
Die Implantate haben meistens die Schraubenform und werden durch einen kleinen chirurgischen Eingriff unter sterilen Bedingungen eingepflanzt. Nach der Implantation müssen 3-16 Wochen abgewartet werden, je nach Art und Zustand des Knochens. In dieser Zeit verwächst der Implantat mit dem Knochen. Nachdem Einwachsen in den Knochen können die Implantate belastet werden, so dass feste oder auch abnehmbare Prothesen angepasst werden können.
Die Implantate werden eingesetzt zum Ersatz von:
• nur einem Zahn (wenn die benachbarten Zähne gesund sind und das Abschleifen der gesunden Zähne um eine Brücke einzusetzen vermieden werden will)
• mehrerer benachbarter Zähne um eine feste Brücke zu unterstützen
• wenn alle Zähne fehlen ist es möglich mit mehreren Implantaten eine komplette Brücke zu stützen (um 12 Zähne zu ersetzten muss man 6-8 Implantate einpflanzen)
• wenn alle Zähne fehlen ist es möglich mit einigen Implantaten eine abnehmbare Prothese zu unterstützen (2-4 Implantate)
Die Implantate ersetzen die verlorenen Zähne, haben jedoch nicht die gleichen biologischen Merkmale. Leider ist es nicht immer möglich die Implantate einzusetzten, zum Beispiel bei Patienten mit Diabetes, koronarer Herzerkrankung usw. Bei sehr schlechten Knochenverhältnissen müssen zuvor Knochenteile transplantiert werden, meistens aus dem Unterkiefer des Patienten.
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